Gesunde Ernährung: die wichtigsten Grundsätze

Kann man sich so ernähren, dass der Körper gesund und schlank bleibt? Unsere Antwort: Natürlich! Alles, was man tun muss, ist den wichtigsten Grundsätzen der gesunden Ernährung zu folgen.

Die richtige Ernährung ist keine Diät

Die erste und wichtigste Regel gesunder Ernährung: Nehmen Sie sie nicht als zeitweilige Diät wahr. Die gesundheitsfördernde Wirkung der richtigen Ernährung wird nur erreicht, wenn man sich ständig an ihre Grundsätze hält. Gesunde Ernährung bedeutet jedoch nicht, das ganze Leben lang die gleiche Menge Kilokalorien zu sich zu nehmen. Mit dem Alter sollte der Kaloriengehalt Ihrer Mahlzeiten sinken. Bei gleichbleibender Eiweissmenge muss allmählich der Verzehr tierischer Fette und von Kohlenhydraten reduziert werden.

Nehmen Sie gesunde Ernährung als angenehmes Ritual wahr – bereiten Sie so oft wie möglich Speisen frisch zu (idealerweise immer) und essen Sie erst, wenn Sie Hunger haben. Hören Sie auf Ihren Körper, essen Sie langsam. Kauen Sie Ihre Nahrung gründlich, geniessen Sie ihren Geschmack und Geruch – und hören Sie mit dem Essen auf, sobald Sie ein Sättigungsgefühl verspüren. Überessen ist schädlich, selbst wenn Sie sich mit gesunder Nahrung überessen haben.

Vielseitige Ernährung

Ernähren Sie sich ausgewogen! Die richtige Ernährung bedeutet das Vorhandensein aller Makro- und Mikronährstoffe, die Ihr Körper braucht. Indem Sie irgendeinen Nährstoff vollständig ausschliessen, zum Beispiel Fette oder Kohlenhydrate, tun Sie Ihrem Körper nichts Gutes. Aufgrund des Mangels an diesen oder jenen Nährstoffen löst Ihr Gehirn in Ihnen Lust nach genau dem Nahrungsbestandteil aus, den Sie vernachlässigt haben – und das kann zu einer Heisshungerattacke, Überessen und Gewichtszunahme führen.

Kleine Portionen 5 Mal pro Tag

Häufiger, aber weniger zu essen ist einer der wichtigsten Grundsätze gesunder Ernährung. Indem Sie sich so ernähren, können Sie Überessen vermeiden und gleichzeitig das Eintreten von Hunger besser kontrollieren und den Stoffwechsel anregen, indem Sie den Verdauungsprozess beschleunigen.

Suppen als Nahrungsbestandteil und Getränke

Lassen Sie Ihren Organismus nicht austrocknen. Bemühen Sie sich, 2-3 Liter Wasser pro Tag zu trinken. Beachten Sie, dass Säfte und andere Getränke nicht mitzählen und koffeeinhaltige Getränke überhaupt «negativ» zählen, d. h. Sie brauchen mehr Wasser, wenn Sie Kaffee und starken schwarzen Tee trinken.

Ihren Wasserhaushalt und die Verdauung zu regulieren helfen auch Suppen und weiche Nahrung. Nehmen Sie sie in Ihren Speiseplan auf, dann werden Sie merken, wie viel leichter sich Ihr Körper nach dem Essen fühlt.

Obst und Gemüse, Vitamine

Fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag – so viel wird im Rahmen gesunder Ernährung empfohlen. Weitere Vorteile der Erhöhung des Anteils pflanzlicher Lebensmittel an Ihrer Ernährung sind die Vorbeugung von Krebserkrankungen und eine hervorragende Figur.

Gewöhnen Sie Ihren Körper allmählich an diese Menge, stellen Sie Ihre Ernährung nicht schlagartig um. Probieren Sie bei Problemen aus, welche Sorten (z.B. alte Apfelsorten statt hochgezüchteten) oder Zubereitungsarten Sie am besten vertragen und mögen. Lassen Sie sich dabei von den Küchen verschiedener Kulturen inspirieren. Falls es Ihnen schwerfällt, auf 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag zu kommen, probieren Sie es mit antioxidantienreichen Konzentraten und Superfoods. Falls Sie jedoch merken, dass Sie aus irgendeinem Grund nicht so viel Frischkost zu sich nehmen können, vergessen Sie nicht, regelmässig Vitamine einzunehmen – insbesondere in der kalten Jahreszeit, wenn es wenig saisonales Obst gibt.

Aufteilung der Nahrungsmittel

Bestimmte Nahrungsmittel sollten zu bestimmten Mahlzeiten gegessen werden. Eiweiss wird in der ersten Tageshälfte am besten aufgenommen. Zum Abendessen passen besser Milchprodukte, Getreide und Gemüse. Dieser Grundsatz gesunder Ernährung sorgt dafür, dass die von Ihnen aufgenommene Nahrung nicht in den Fettdepots landet, sondern zum Aufbau von Muskelgewebe und zur unmittelbaren Versorgung Ihres Körpers mit der benötigten Energie herangezogen wird.

Entschlackungstage

Bemühen Sie sich, Ihren Organismus gelegentlich mit sogenannten Entlastungs-, Saft- oder Fastentagen zu «reinigen». Bemühen Sie sich, an diesen Tagen (ein bis zwei Mal pro Woche) mehr zu trinken, weniger zu essen und ausschliesslich gesunde Lebensmittel auszuwählen. Es gibt zahlreiche Programme für Entlastungstage – für jeden Geschmack ist etwas dabei. An solchen Tagen beschränkt sich das Kümmern um Körper und Seele nicht auf die Ernährung – verbinden Sie gesunde Ernährung mit einer Wellnessanwendung, einem Lieblingsbuch oder Spaziergängen an Lieblingsorten. Auch Meditation kann helfen, seelisch aufzutanken. 
Noch besser ist es, sich eine ganze Entschlackungswoche zu gönnen und zur Erholung an einen Kurort oder in ein anderes Land zu reisen. Dabei helfen Ihnen Agenturen für Medizintourismus.