Reproduktionsmedizin: Schweiz

Der neue Artikel im Schweizer Frauenmagazin Annabelle, verfasst von Airdoc Health Travel Mitbegründerin Anastasia Sorvacheva (Will): Bereits 1967 wurde ungewollte Kinderlosigkeit von der WHO als Krankheit anerkannt. Im September 2020 bestätigte die WHO ausdrücklich den gewährten Status und wies auf die beklagenswerte Situation bei der Behandlung von Unfruchtbarkeit in vielen Ländern der Welt hin: „Der gleichberechtigte Zugang zur Reproduktionsmedizin bleibt in den meisten Ländern eine Herausforderung. In den nationalen Leistungspaketen der obligatorischen Krankenversicherung wird der Kinderwunschbehandlung selten Priorität eingeräumt.“ In der Schweiz sind alle Reproduktionsmethoden für unverheiratete Menschen verboten, für Verheiratete ist das Angebot auch sehr begrenzt. Gibt es in naher Zukunft mögliche Änderungen beim Schweizer Reproduktionsgesetz? 

Dr. med. Mischa Schneider: Diese Möglichkeit besteht. Der Nationalrat hat  im März 2019 einen Vorstoss zur Legalisierung der Eizellenspende zurückgewiesen. Damals wurde vergeblich argumentiert, dass die Samenspende zugelassen sei und die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen aufgehoben werden sollte. Der Bundesrat wollte aber vorgängig die Auswirkungen des neuen Fortpflanzungsmedizingesetzes abwarten. In einem Rechtsgutachten für das Bundesamt für Gesundheit wird darauf hingewiesen, dass das Verbot der Eizellspende aufzuheben sei.

Lesen Sie mehr über die Situation in der Schweiz in Annabelle, einer der bekanntesten und angesehensten Frauenzeitschriften im deutschsprachigen Raum in der Schweiz, und treffen Sie Herr Dr. med. Schneider ganz persönlich in Zürich am Kinderwunsch Info Weekend. Herr Dr. Schneider hält am 16. Oktober 2021 in Zürich Technopark einen Vortrag und antwortet auf alle Fragen rund um die Reproduktionsmedizin.

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