Abhängigkeiten und wie sie in der Schweiz behandelt oder nicht behandelt werden

«Sie arbeiten seit 25 Jahren in der Schweizer Psychiatrie. Davon 18 im Bereich «Probleme mit Süchten». Warum haben Sie einen Beruf mit einer solchen Spezialisierung gewählt, der «Sucht»?

Einerseits sind die Leute sehr attraktiv. Alle unsere Klienten hatten ein interessantes Leben, häufig sind es talentierte Menschen. Die Arbeit mit ihnen ist sehr vielfältig. Doch sie haben natürlich auch Probleme, auch sehr vielfältige, was die Arbeit aus beruflicher Hinsicht reizvoll macht. Direkt in der Psychiatrie arbeitet man in der Regel in einer Kliniksituation. Als Spezialist kann man da wenig gestalten. Dagegen wurde unser Konzept von Häusern für Betreutes Wohnen für Suchtkranke von uns selbst entwickelt und entspricht genau den Bedürfnissen unserer Klienten. Das gefällt mir an meiner Arbeit.»

Der Leiter des Fachteams für Psychiatrie, Psychologie und Sozialpädagogik des Schweizer Projekts für Drogenabhängige Philipp Schneider wurde von der führenden Dolmetscherin unseres Unternehmens, Anastasia Will Sorvacheva, interviewt. Die Zeitschrift «Russische Schweiz» widmete dem Material zwei ganze Doppelseiten.

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